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Helfen Nasenpflaster gegen Schnarchen?

Von Snorly Redaktion

Nasenpflaster kosten ein paar Euro, liegen in jeder Drogerie und versprechen ruhige Nächte. Für einen kleinen Teil der Schnarcher stimmt das. Bei den meisten entsteht das Geräusch im Rachen, und dort kommt ein Pflaster auf der Nase nie an. Dieser Artikel zeigt, wann Nasenpflaster helfen, woran Sie das bei sich erkennen und was wirkt, wenn sie es nicht tun.

Kurz und knapp: Helfen Nasenpflaster gegen Schnarchen?

  • Nasenpflaster ziehen die Nasenflügel auseinander und weiten den Naseneingang, die engste Stelle der Atemwege. Mehr können sie nicht.[1][3][6]
  • Sie helfen, wenn genau diese Enge am Naseneingang die Ursache ist. Die Leitlinie zum Schnarchen sieht dafür einen Therapieversuch vor.[1]
  • Bei den meisten Schnarchern flattern Gaumensegel oder Zungengrund im Rachen. Dort bewirkt ein Nasenpflaster nichts.[2][3]
  • Gegen die Atemaussetzer einer Schlafapnoe helfen Nasenpflaster nicht.[3][5]
  • Gegen das Schnarchen selbst empfiehlt die Leitlinie die Unterkieferprotrusionsschiene.[8] In unserer Kundenbefragung berichten 9 von 10 befragten Kunden, dass sie weniger schnarchen.

Wie Nasenpflaster wirken

Ein Nasenpflaster ist ein Klebestreifen mit zwei federnden Kunststoffstegen. Sie kleben es quer über den Nasenrücken, die Stege wollen sich strecken und ziehen dabei die Nasenflügel nach außen. Der Naseneingang wird weiter, die Luft hat weniger Widerstand.[3]

Diese Stelle heißt Nasenklappe. Sie ist der engste Punkt der gesamten Atemwege, kleine Veränderungen wirken dort überproportional.[6] Wer dort eng ist, merkt den Unterschied sofort: Mit Pflaster atmet es sich leichter, vor allem im Liegen. In der Fachsprache sind Nasenpflaster „externe Nasendilatatoren“. Ihr Gegenstück sind interne Dilatatoren, kleine Spreizer aus Silikon, die in die Nasenlöcher gesteckt werden und die Nasenklappe von innen stützen. Mehr dazu im Artikel Helfen Nasendilatatoren gegen Schnarchen?

Ob das Pflaster Ihr Schnarchen leiser macht, hängt nur von einer Frage ab: Wo entsteht das Geräusch?

Wo Schnarchen entsteht

Schnarchen ist ein Flattern von weichem Gewebe. Im Schlaf lässt die Spannung der Muskeln im Rachen nach, der Atemweg wird enger, die Luft strömt schneller, und ab einer bestimmten Geschwindigkeit gerät das Gewebe in Schwingung. Meist ist es das Gaumensegel, oft auch der Zungengrund.[2] Die Nase selbst schnarcht nicht. Knochen und Knorpel sind zu stabil, um zu vibrieren.[2]

Eine verstopfte oder enge Nase kann das Schnarchen im Rachen trotzdem verstärken. Die Leitlinie zählt die behinderte Nasenatmung zu den Risikofaktoren, neben Übergewicht, Alkohol und Rauchen.[2] Muss die Luft mit mehr Sog durch die Nase, oder geht sie gleich durch den Mund, flattert das Gewebe im Rachen leichter. Deshalb bewirkt ein Nasenpflaster bei manchen Menschen etwas, obwohl es den Rachen nie erreicht. Und deshalb bringt es bei allen anderen nichts.

Wann Nasenpflaster helfen

Die Leitlinie zum Schnarchen sieht einen Therapieversuch mit Nasenpflastern oder Nasendilatatoren vor, wenn die Nasenatmung an der Nasenklappe behindert ist.[1] Der typische Fall ist ein Naseneingang, der von Natur aus eng ist oder beim Einatmen zusätzlich zusammenfällt. Dazu kommen Engen auf Zeit: eine Erkältung, Heuschnupfen, trockene Heizungsluft.

Was dabei herauskommt, zeigt eine Studie aus Belgien. Zwölf Patienten mit chronischem Schnupfen, die schnarchten, aber keine Schlafapnoe hatten, schliefen im Schlaflabor einmal mit echtem Pflaster und einmal mit Placebo. Mit Pflaster schnarchten sie seltener. Leiser wurde das Schnarchen nicht, und die Schlafqualität änderte sich auch nicht.[4] Die Leitlinie fasst die Studienlage so zusammen: Fallserien zeigen eine Wirkung, Messungen im Schlaflabor sind widersprüchlich.[1]

Prof. Georg Nilius, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin, sagt es in der Apotheken Umschau so: Wissenschaftlich sei nicht eindeutig bewiesen, dass Nasenpflaster gegen Schnarchen wirken. Helfen können sie, wenn das Schnarchen ausschließlich von einer verengten Nase kommt.[3]

Woran Sie erkennen, ob Ihre Nase die Ursache ist

Drei Proben, die Sie zu Hause machen können:

  • Der Pflastertest. Tragen Sie das Pflaster drei, vier Nächte und lassen Sie Ihren Partner hinhören. Wird es leiser, kommt ein Teil des Schnarchens aus der Nase. Bleibt alles beim Alten, liegt die Ursache woanders. Die Leitlinie nutzt denselben Gedanken: Mit Dilatatoren lässt sich vorab abschätzen, was eine freiere Nase bringen würde.[1]
  • Der Wangentest. Legen Sie zwei Fingerkuppen neben einen Nasenflügel auf die Wange und ziehen Sie die Haut sanft nach außen. Atmet es sich dadurch deutlich leichter, ist Ihr Naseneingang zu eng. HNO-Ärzte nutzen diesen Handgriff, das Cottle-Manöver, bei Verdacht auf eine Enge der Nasenklappe.[7]
  • Der Morgen danach. Wachen Sie trotz Pflaster mit trockenem Mund auf, atmen Sie nachts durch den Mund. Dann strömt die Luft am Pflaster vorbei, und es kann nichts ausrichten.

Ist Ihre Nase dauerhaft zu, einseitig verstopft oder nach einem Nasenbruch schief, liegt die Enge meist tiefer als die Nasenklappe. Dann gehört die Nase zum HNO-Arzt, nicht unter ein Pflaster. Was dort geprüft wird und wann eine Operation sinnvoll ist, steht im Artikel Warum schnarche ich, und was kann ich selbst tun?

Warum Nasenpflaster bei den meisten Schnarchern nicht reichen

Vier Gründe, und meist trifft mehr als einer zu.

Das Geräusch kommt aus dem Rachen. Gaumensegel und Zungengrund liegen weit hinter der Nase. Ein Pflaster, das die Nasenflügel spreizt, verändert dort nichts.[2][3] Prof. Nilius bringt es auf den Punkt: Flattert das Gewebe im Rachen, bringt das Pflaster nichts.[3]

Die Enge liegt hinter der Nasenklappe. Eine schiefe Nasenscheidewand, vergrößerte Nasenmuscheln oder Polypen blockieren die Nase von innen. Das Pflaster zieht nur am Naseneingang, dahinter bleibt alles, wie es ist.[1]

Sie atmen durch den Mund. Ist das zur Gewohnheit geworden, läuft der Luftstrom am Pflaster vorbei.

Es ist eine Schlafapnoe. Dazu unten mehr.

Zwei Studien zeigen, wie wenig bleibt, wenn die Nase nicht die Ursache ist. In einer Studie aus São Paulo dienten Nasenpflaster zusammen mit Atemübungen als Vergleichsbehandlung. Nach drei Monaten hatte sich das Schnarchen in dieser Gruppe nicht verändert, während die Gruppe mit täglichen Rachenübungen messbar weniger schnarchte.[9] Und eine Übersichtsarbeit aus 14 Studien mit Schlafapnoe-Patienten fand mit Nasenpflastern und Dilatatoren zwar eine bessere Nasenatmung, aber weder weniger Atemaussetzer noch weniger Schnarchen.[5]

Dazu passt das Urteil der Stiftung Warentest. Sie prüfte 2021 genau 23 Anti-Schnarch-Mittel aus dem Online-Handel, darunter sieben Produkte, die die Nase freihalten sollen, zum Beispiel Nasenklammern und Nasenstrips. Das Fazit: Ein Allheilmittel, das Schnarchen stoppen kann, gibt es nicht.[10]

Nebenwirkungen sind selten. Was vorkommt, sind Hautreizungen unter dem Klebestreifen.[3]

Nasenpflaster bei Schlafapnoe

Bei einer obstruktiven Schlafapnoe fällt der Rachen im Schlaf immer wieder zu, die Atmung setzt für Sekunden aus. Nasenpflaster bringen dagegen laut Prof. Nilius „rein gar nichts“, denn die Ursache liegt nicht in der Nase.[3] Die Übersichtsarbeit aus 14 Studien bestätigt das: Die Zahl der Atemaussetzer änderte sich mit Nasenpflastern nicht.[5]

Bemerkt Ihr Partner Atempausen, sind Sie tagsüber stark müde oder wachen Sie mit Kopfschmerzen auf, lassen Sie das ärztlich abklären. Eine Schlafapnoe gehört in ärztliche Begleitung, und ein Pflaster darf sie nicht überdecken.

Was hilft, wenn Nasenpflaster nicht helfen

Wenn das Schnarchen aus dem Rachen kommt, braucht es ein Mittel, das dort ansetzt. Die Leitlinie zum Schnarchen empfiehlt dafür die Unterkieferprotrusionsschiene, mit dem höchsten Empfehlungsgrad, den sie vergibt.[8] Prof. Boris Stuck, Direktor der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Marburg, zählt die Vorverlagerung des Unterkiefers mit einer Schiene zu den wenigen Verfahren, die „wirklich gut untersucht und empfehlenswert“ sind.[11]

Die Schiene hält den Unterkiefer im Schlaf ein paar Millimeter weiter vorn. Der Zungengrund hängt am Unterkiefer und wird mitgezogen, der Rachen bleibt offen, das Gewebe flattert nicht mehr. Wie das im Detail aussieht, zeigt der Artikel Wie funktioniert eine Schnarchschiene? Was eine Unterkieferprotrusionsschiene genau ist und für wen sie passt, erklärt der Artikel zur Protrusionsschiene.

Die Wirkung ist mechanisch und setzt ab der ersten Nacht ein. An das Tragen gewöhnen sich die meisten in drei bis vier Nächten. In unserer Kundenbefragung berichten 9 von 10 befragten Kunden, dass sie weniger schnarchen. Für den Dauereinsatz sieht die zahnmedizinische Leitlinie nur Schienen vor, die im Labor nach einem Abdruck individuell gefertigt und nachjustierbar sind.[12] Genau so entsteht die Snorly-Schiene: nach Ihrem Abdruck, den Sie zu Hause nehmen, gefertigt in spezialisierten Dentallaboren. Ihre medizinische Eignung wird vorab über einen Gesundheitsfragebogen geprüft. Wer Nasenpflaster ausprobiert hat und weiter schnarcht, findet hier die Schnarchschiene als nächster Schritt.

Sie kostet 495 Euro Festpreis inklusive Abdruckset. Das Risiko tragen nicht Sie: Reduziert die Schiene Ihr Schnarchen nicht, bekommen Sie innerhalb von 60 Nächten ab Lieferung den Kaufpreis zurück, gegen Aufzeichnungen aus acht Nächten. Drückt oder scheuert sie, arbeitet das Labor in den ersten 30 Tagen kostenlos nach. Die Einzelheiten stehen in den Garantiebedingungen. Ob die Schiene für Sie infrage kommt, zeigt der Eignungscheck in zwei Minuten.

Wie sich die Schiene gegen Westen, Kissen, Sprays und EMS-Clips schlägt, steht im Artikel Was hilft wirklich gegen Schnarchen? Welche Gewohnheiten das Schnarchen zusätzlich verstärken, von Alkohol bis Rückenlage, zeigt der Artikel Warum schnarche ich, und was kann ich selbst tun?

Häufige Fragen

Helfen Nasenpflaster gegen Schnarchen?

Nur, wenn ein zu enger Naseneingang die Ursache ist, etwa bei Erkältung, Heuschnupfen oder einer von Natur aus engen Nasenklappe. Die Leitlinie sieht dafür einen Therapieversuch vor.[1] Kommt das Schnarchen aus dem Rachen, und das ist der Normalfall, bewirken Nasenpflaster nichts.[2][3]

Was bringen Nasenpflaster bei Schlafapnoe?

Nichts. Bei einer obstruktiven Schlafapnoe fällt der Rachen zu, die Nase ist nicht das Problem. Eine Übersichtsarbeit aus 14 Studien fand mit Nasenpflastern und Dilatatoren keine Veränderung der Atemaussetzer.[5] Bei Verdacht auf Schlafapnoe gehört die Abklärung zum Arzt.

Nasenpflaster oder Nasendilatator: Was ist besser?

Beide wirken an derselben Stelle, der Nasenklappe. Das Pflaster zieht von außen, der Dilatator stützt von innen. In Studien lagen interne Dilatatoren leicht vorn, und sie brauchen keine Klebefläche auf der Haut.[5][6] An der Grenze ändert das nichts: Beide helfen nur, wenn die Nase die Ursache ist. Details im Artikel Helfen Nasendilatatoren gegen Schnarchen?

Gibt es Nasenpflaster gegen Schnarchen bei dm und Rossmann?

Ja, Drogerien führen Eigenmarken und Markenpflaster, bei dm zum Beispiel für 0,33 bis 0,50 Euro je Stück (Stand Oktober 2026).[13] Wer jede Nacht eines trägt, kommt damit auf rund 120 bis 180 Euro im Jahr. Zum Vergleich: Die Snorly-Schiene kostet 495 Euro und hält bei guter Pflege mehrere Jahre, auf drei Jahre gerechnet rund 0,45 Euro pro Nacht. Pro Nacht liegen beide also nah beieinander, nur setzt die Schiene dort an, wo das Schnarchen entsteht.

Kann ich Nasenpflaster selber machen?

Das Prinzip braucht die federnden Stege, die die Nasenflügel nach außen ziehen. Ein Streifen Klebeband hält die Nasenflügel nicht offen. Wenn Ihre Nasenatmung das Problem ist, ist ein interner Nasendilatator aus Silikon die robustere und wiederverwendbare Wahl.

Helfen Mundpflaster gegen Schnarchen?

Dazu gibt es kaum Forschung. Eine Übersichtsarbeit von 2026 fand nur zwei kleine Studien, beide bei leichter Schlafapnoe.[14] Wer schlecht durch die Nase atmet, sollte sich den Mund nachts nicht zukleben. Dieselbe Übersichtsarbeit zeigt, dass eine verstopfte Nase die nächtliche Atmung deutlich verschlechtert.[14]

Kann ich Nasenpflaster mit einer Schnarchschiene kombinieren?

Ja. Die Schiene hält den Rachen offen, das Pflaster die Nase. Bei einer Erkältung kann das Pflaster das Atmen durch die Nase erleichtern, während die Schiene das Schnarchen im Rachen verhindert. Für die Wirkung der Schiene brauchen Sie das Pflaster nicht.

Wann sollte ich mit Schnarchen zum Arzt gehen?

Bei Atemaussetzern, die Ihr Partner bemerkt, bei starker Tagesmüdigkeit, morgendlichen Kopfschmerzen oder einer dauerhaft verstopften Nase. Das erste kann auf eine Schlafapnoe hinweisen, das letzte auf eine Enge hinter der Nasenklappe, die kein Pflaster erreicht.

Quellen

  • [1] AWMF S3-Leitlinie 017-068, Diagnostik und Therapie des Schnarchens des Erwachsenen (Fassung 2019), Kapitel 11.4 Weitere Verfahren: Therapieversuch mit internen oder externen nasalen Dilatatoren bei Nasenatmungsbehinderung im Bereich der Nasenklappe; Fallserien mit Wirksamkeitsnachweis, widersprüchliche polysomnographische Ergebnisse; Dilatatoren und abschwellende Sprays zur Simulation des Effekts einer Nasenoperation. register.awmf.org
  • [2] AWMF S3-Leitlinie 017-068, Kapitel 6 Pathophysiologie (Vibration von Weichteilstrukturen, Ursprung häufig der Weichgaumen), Kapitel 7 Risikofaktoren (Nikotin, Körpergewicht, Nasenatmungsbehinderung, Alkohol) und Kapitel Diagnostik, Abschnitt Nase (Vibrationen der endonasalen Strukturen in aller Regel nicht möglich, behinderte Nasenatmung als Co-Faktor). register.awmf.org
  • [3] Apotheken Umschau, Nasenpflaster bei Schnarchen: Wie sie helfen können (05.11.2025), mit Prof. Dr. Georg Nilius (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) und Dr. Josefine Holdys-Spierling (HNO, Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel). apotheken-umschau.de
  • [4] Pevernagie D. et al., External nasal dilation reduces snoring in chronic rhinitis patients: a randomized controlled trial. European Respiratory Journal 2000: zwölf Patienten, Schnarchhäufigkeit gesenkt, Lautstärke und Schlafqualität unverändert. PubMed 10885415
  • [5] Camacho M. et al., Nasal Dilators (Breathe Right Strips and NoZovent) for Snoring and OSA: A Systematic Review and Meta-Analysis. Pulmonary Medicine 2016: 14 Studien, keine signifikante Änderung von Apnoe-Hypopnoe-Index, Sauerstoffsättigung oder Schnarchindex, leichte Besserung des Apnoe-Index nur mit internen Dilatatoren. PubMed 28070421
  • [6] Gelardi M. et al., Internal and external nasal dilatator in patients who snore: a comparison in clinical practice. Acta Biomedica 2019: Nasenklappe als engster Querschnitt der oberen Atemwege; interner Dilatator bei mehr Patienten wirksam als Nasenstrip (offene Studie, 41 Patienten). PubMed 30715031
  • [7] HNO-Gemeinschaftspraxis Gieringer/Otto, Funktion der Nase: Cottle- und Bachmann-Test bei Verdacht auf Funktionsstörung der Nasenklappen. hno-gieringer.de Durchführung nach Dr. med. Henning von Gregory, Nasenklappenstenose und Nasenflügelkollaps (Stand 17.08.2026). drvongregory.de
  • [8] AWMF S3-Leitlinie 017-068, Kapitel 12 Intraorale Geräte: In geeigneten Fällen soll bei Behandlungswunsch die Therapie des Schnarchens mit einer Unterkieferprotrusionsschiene empfohlen werden (Evidenzlevel 1b, Empfehlungsgrad A). register.awmf.org
  • [9] Ieto V. et al., Effects of Oropharyngeal Exercises on Snoring: A Randomized Trial. Chest 2015: 39 Patienten, Kontrollgruppe mit Nasendilatator-Strips und Atemübungen ohne Veränderung, Übungsgruppe mit gesenktem Schnarchindex. PubMed 25950418
  • [10] Stiftung Warentest, Mittel gegen Schnarchen im Test (22.09.2021): 23 Produkte, davon sieben, die die Nase freihalten sollen; „Ein Allheilmittel, das Schnarchen stoppen kann, gibt es nicht.“ test.de
  • [11] Apotheken Umschau, Apps gegen Schnarchen: Was sie leisten können und was nicht (10.03.2022), Prof. Boris Stuck, Universitätsklinikum Marburg: Unterkiefer-Vorverlagerung mit einer Schiene „wirklich gut untersucht und empfehlenswert“. apotheken-umschau.de
  • [12] zm-online (Zahnärztliche Mitteilungen), Der klinische Algorithmus der UPS-Behandlung (27.11.2022), mit Bezug auf die S1-Leitlinie 083-045: für die Langzeitanwendung ausschließlich laborgefertigte, individuell angepasste, nachjustierbare Schienensysteme. zm-online.de
  • [13] dm.de, Suche „Nasenpflaster“, abgerufen am 01.10.2026: Mivolis Nasenstrips 12 Stück 3,95 Euro, Wild Stripes Nasentape 12 Stück 5,95 Euro. dm.de
  • [14] Alshehri N. A. et al., Impact of Nasal Obstruction and Mouth Taping on Sleep Apnea Indicators: Systematic Review and Meta-Analysis. OTO Open 2026: Nasenobstruktion verschlechtert die Apnoe-Kennzahlen deutlich; zu Mundpflastern nur zwei Studien, narrativ ausgewertet. PubMed 42662994